unzählbar

„the things that count most,
cannot be counted“

unknown

 

Gestern habe ich gezählt, wie viele Webseiten ich in den letzten Monaten für Kunden konzipiert und online gestellt habe. Es sind viele. Ich brauchte die Zahl und die Auflistung, um sicher zu sagen: „Ich habe in den letzten Monaten viel geleistet und kann stolz auf mich sein“.

Manchmal brauchen wir Zahlen und Fakten, die uns zeigen, dass wir etwas geschafft haben. Wir haben dann kurz ein Gefühl von Zufriedenheit und Seelenruhe.

Was aber noch viel zufriedener macht, sind Momente, die wir vollen Herzens spüren. Wo es nicht um Zahlen geht, sondern um Erlebnisse: gemeinsam essen, zusammen lachen, das selbe denken und aussprechen, sich in den Arm nehmen, miteinander reden. Momente, in denen Zahlen nicht bedeutend sind, sondern wir. Weil wir uns Zeit für uns und füreinander nehmen, uns wertvoll, wichtig und geliebt fühlen, wie wir sind und selbst gleichermaßen lieben können – das Leben, unsere Familie, unseren Partner, das, was wir tun.

Da zählt nicht, was wir schaffen, wie viele Projekte wir abgeschlossen haben, wie viel wir verdienen oder wie oft wir in Sport gehen. Da zählt einfach, was wir sind. Von unzählbarem Wert.

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Mit der Zeit gehen

Herbst…

Goodbye summer! Ich lass Dich gehn, wenn Du wieder kommst!

Alles hat seine Zeit. Und ich bin wieder einmal von mir selbst überrascht. Denn in den letzten Wochen, tue ich Dinge, von denen ich nie gedacht hätte, dass ich sie zuwege bringe und dass ich Freude daran habe.

Ich designe Webseiten für Ingenieure und Bestattungsunternehmen (neben vielen anderen Kunden). Und ich habe total viel Spaß daran. Den ganzen Tag vor dem Computer sitzen und nutzerfreundlich content aufbereiten, Bilder bearbeiten und so weiter.

Es ist schon faszinierend. Wenn ich mich dem Leben überlasse, seinen Zyklen, den natürlichen Rhythmen, dem Lauf der Dinge folge, dann kommt da tatsächlich auch etwas bei raus, das nicht weg von mir führt, sondern zu mir hin. Ohne Wollen, durch reines Hingeben, durch Vertrauen in die Zeit, in göttliche Fügung, treffe ich auf meinen Wesenskern und erfahre: DAS ist (auch) mein Element. Weisung zur rechten Zeit.

Wenn ich Neues zulasse, und mich einlasse, dann beschert mir das in den letzten Monaten und Wochen eine ganze Portion Buntheit und Lebensglück. Danke Gott, dass Du mir die Kraft gibt’s loszulassen und mich Neuem auszusetzen, den Wandel der Zeit hinzunehmen und mit der Zeit zu gehen, statt mich ihr zu widersetzen. Danke, dass Du mir neue Dinge auf dem Weg zeigst, die Neues im Gewohnten offen legen – in mir und um mich herum.

HOME FREE MIND

„HOME FREE MIND“ soll der Titel meines neuen Kurzfilms heißen. Darin wird es um meinen Lebenstraum gehen. Gewohnt anders zeige ich heute bereits ein fertiges Filmplakat, obwohl ich aktuell erst ein bisschen gefilmtes Rohmaterial habe und meine Ideen ausarbeite. Bevor es an die Realisation des Projektes geht, will ich hier und in anderen Foren Gedanken und Meinungen sammeln und schauen, ob sich aus dem eigenen vielleicht ein kollektives Projekt realisieren lässt.

Was ist Dein Lebenstraum? Wonach sehnst Du Dich? Was ist Deine Idee vom schönen Leben, vom großen Glück?

Wer Interesse am Thema hat, und wissen möchte, welche Vision sich hinter „HOME FREE MIND“ verbirgt, kann sich gerne bei mir melden. Ich freue mich über Deine Vision vom erfüllten Leben und Feedback zum Plakat.

homefreemind

Plötzlich

Mein letzter Blogbeitrag ist eine ganze Weile her. Wie ich es in meinem letzten Artikel geschrieben habe, poste ich seit einiger Zeit bei Instagram und gebe dort meinen Gedanken die nötige Freiheit.

So ist das.

Im April vor drei Jahren habe ich mit diesem Blog begonnen. Meinen ersten Beitrag begann ich mit dem Zitat einer Postkarte: „Und plötzlich weißt du, es ist Zeit etwas Neues zu beginnen und der Freude des Anfangs zu vertrauen.“ Das waren Worte, die mich bei meinem Neustart in Nürnberg gestützt haben. Es gab einen Anfangsmoment und danach eine drei Jahre dauernde Phase des Beginnens, Orientierens, Neujustierens: Umzug, Umschulung, neuer Job, neue Beziehungen.

Und jetzt? … ich finde mich in einer radikal anderen Situation wieder als die, die mich vor Jahren zu einem Neuanfang bewog. Diese neue Situation ist das Ergebnis der letzten drei Jahre Ausharren und Nichtaufgeben, mutig sein, Entscheidungen treffen, kämpfen.

In diesen Tagen, wenn ich mit meinem neuen Cabrio von der Arbeit in unser neues Zuhause fahre, da fühlt es sich an, als wäre diese Wende in meinem Leben ganz „plötzlich“ eingetreten. Ich staune darüber, wie viele meiner Hoffnungen sich erfüllt haben. Ich kann es kaum glauben. Ich freue mich daran, dass endlich so vieles nicht nur in mir, sondern auch um mich herum anders, neu und schön ist.

Regentage

Es gibt Tage wie diesen, da habe ich die Schnauze gestrichen voll von allem. Da finde ich mein Leben zwar nicht beschissen, aber die aktuelle Lage einfach zum Kotzen.

Was mir dann hilft?
…lieben Menschen bei WhatsApp schreiben und jammern.
…Tee machen, Tee trinken, abwarten.
…Heulen, innerlich schreien, nervös mit dem Mittelfinger zucken.
…Laute Dancehallmusik mit vulgären Texten bei Youtube hören und auf die Sonnenstrahlen im Video starren, kurz exzentrisch tanzen, dann in mich zusammensacken.

Wieder alles grau, nicht neutral, sondern elendig.

Welche Exitoptionen habe ich noch?
…selbst auf die Sonnenbank legen,aber ich komm nicht in die Gänge.
…mir bewusst machen, welche Berge ich schon erklommen habe und welche Täler ich durchwandert bin.
…ein, zwei, drei, nein besser vier Instagramposts,
…Tageslosung nochmal lesen und nochmal, Schnörkel drumrum zeichnen, ausmalen.

Der Tag mit 24 Stunden hat gefühlt 72. Die Scheißzeit geht einfach nicht vorüber und das Erleben wird immer schlimmer. Von den good vibrations ist einfach nichts zu spüren, da helfen auch keine Freunde mehr, die mir welche schicken. Da ist alles einfach nur scheiße. Aber dann dringen die aufbauenden Worte lieber Menschen doch an mein Ohr und ich mache mir nochmal bewusst: Regentage gehen vorüber.

Uff!

PS: Nach all den Monaten des „Nichtbloggens“ so ein elender Beitrag…seht es mir nach, freut euch daran. Ich bin nach wie vor froh über diese Plattform! Die WordPress-Blogcommunity ist toll! Und das mein ich ehrlich so. Das Foto? Eines meiner liebsten aus Bangladesch, das einfach so gut zu diesem grauen Artikel passt. Regenzeit. Regentag. Wir verstehn uns. Auf bald!

Neue Gewohnheiten

Liebe Blog-Community,

ich habe seit einiger Zeit eine neue Gewohnheit: Ich poste Bilder mit Message bei Instagram. Lange habe ich mich dem verweigert. Mir reichte mein überschaubarer Freundeskreis bei Facebook, um wichtige Angelegenheiten, wirkliche Life Events und ein paar schöne Bilder von im Urlaub errungener Freiheit zu teilen. Nun habe ich mich im analogen Freundeskreis eines Anderen belehren lassen und meine social media Aktivitäten um Instagram erweitert. Ich erprobe noch.

Zugegebenermaßen zieht mich Instagram nun seit ein paar Wochen in den Bann: für mich ist es die Stenoversion dessen, was ich hier die letzten Jahre in größerem Umfang gepflegt habe: Den literarischen und visuellen Selbstausdruck durch Wort und Bild. Dennoch sehe ich schon, dass der Charakter von Instagram ein anderer ist als der von wordpress.

Ich möchte weiterhin der wordpress community treu bleiben, weil mir Loyalität wichtig ist und weil ich den Wert dieser Plattform sehe.

Ich wünsche mir dass social media genutzt wird,
um konstruktive Beiträge zu veröffentlichen, die ermutigen zu einem wahrhaft schönen Leben in der analogen Welt,
um Meinungen zu äußern und zu bilden, die gewagt sind und sich von der Masse abheben,
um Gleichgesinnte zu finden…

Ihr Lieben: nach einer kleinen Pause bin ich „back to blog“ und freue mich über den Austausch!

Eure Anna

Himmelsstürmer

Ich wünsche mir eine Armee von Himmelsstürmern! Ich wünsche mir Kriegerinnen und Krieger, die die Tür zum Himmel öffnen. Ich wünsche mir Brüder und Schwestern, die mit mir das Leben feiern, statt die Leistung. Partypeople! Ich wünsche mir Menschen, die sich ausstrecken nach Gottes Reich auf Erden.

Ich wünsche mir Beharrlichkeit, diese Vision vom „Himmel auf Erden“ zu realisieren. Dass du aufräumst in deinem Leben, dass ich aufräume in meinem Leben. Dass wir Raum schaffen für Gottes Gegenwart. Ich wünsche mir, meine Gaben zur Entfaltung zu bringen, zu scheinen, Licht zu sein, das sich den Weg bahnt durch das Dunkel, durch Krankheit, Not, Verzweiflung. Ich wünsche mir Männer und Frauen, die sich an meine Seite stellen und nicht weichen, die sich für das Gute stark machen, die sich an der Hand und in den Arm nehmen, sich wertschätzen und freuen, dass sie da sind unter diesem Himmel…auf dieser Erde.

Ich wünsche mir Tänzerinnen und Tänzer, die den Groove des Lebens einatmen und ausatmen, die ihn fühlen und sich im Rhythmus bewegen – befreit. Ich wünsche mir Liebe, die die Angst besiegt. Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam unsere Gott gegebene Kraft einsetzen, um die Ketten der Himmelstore zu sprengen. Oh Gott, ja, gerade jetzt wünsche ich sie mir… die Himmelsstürmer!

Ich wünsche mir eine richtig fette Party, mit dem Kopf in den Wolken und den Füßen über den Boden schwebend – eins sein mit allem.

Mein Lenker

Eigentlich habe ich gar nicht so viel Gedankenstoff für einen Beitrag. Aber ich habe ein schönes Bild und einen Blitzeinfall, den ich ausführen will:

„Weise mir, Herr, deinen Weg, dass ich wandle in deiner Wahrheit.“ Das ist der Losungsvers für heute aus Psalm 86, 11. Er passt in meine Situation: die Bewerbung um einen Praktikumsplatz steht an. Ächz, Keuch, Stöhn.  Ich hoffe, dass ich ein gutes Plätzlein finde.

Statt Bewerbungen zu schreiben, bin ich nach der Schule  mit meinem Rad zum Radladen fürs Reifen-Aufpumpen und den „Frühjahrs-TÜV“. Da die Werkstatt voll ist, konnte ich lediglich die Reifen aufpumpen. Aber: Was so ein wenig Luft in meinen Reifen und für mich bewirkt – grandios!  Raus aus dem Laden, Stulpen ausziehen und mit frisch aufgepumpten Reifen den Berg hinauffahren. Volle Power. Herrlich!

Rad abstellen, Socken aus, Barfuß gehen. Yesss!

Ich habe zwar noch keinen Praktikumsplatz, aber der Weg zum Radladen und zurück hat mich Durchatmen lassen. Das war nach dieser Woche nötig. Ich schaue auf Gott und weiß: Er ist da – und wird mich lenken.

 

leben. lieben. sein.