HOME FREE MIND

„HOME FREE MIND“ soll der Titel meines neuen Kurzfilms heißen. Darin wird es um meinen Lebenstraum gehen. Gewohnt anders zeige ich heute bereits ein fertiges Filmplakat, obwohl ich aktuell erst ein bisschen gefilmtes Rohmaterial habe und meine Ideen ausarbeite. Bevor es an die Realisation des Projektes geht, will ich hier und in anderen Foren Gedanken und Meinungen sammeln und schauen, ob sich aus dem eigenen vielleicht ein kollektives Projekt realisieren lässt.

Was ist Dein Lebenstraum? Wonach sehnst Du Dich? Was ist Deine Idee vom schönen Leben, vom großen Glück?

Wer Interesse am Thema hat, und wissen möchte, welche Vision sich hinter „HOME FREE MIND“ verbirgt, kann sich gerne bei mir melden. Ich freue mich über Deine Vision vom erfüllten Leben und Feedback zum Plakat.

homefreemind

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Plötzlich

Mein letzter Blogbeitrag ist eine ganze Weile her. Wie ich es in meinem letzten Artikel geschrieben habe, poste ich seit einiger Zeit bei Instagram und gebe dort meinen Gedanken die nötige Freiheit.

So ist das.

Im April vor drei Jahren habe ich mit diesem Blog begonnen. Meinen ersten Beitrag begann ich mit dem Zitat einer Postkarte: „Und plötzlich weißt du, es ist Zeit etwas Neues zu beginnen und der Freude des Anfangs zu vertrauen.“ Das waren Worte, die mich bei meinem Neustart in Nürnberg gestützt haben. Es gab einen Anfangsmoment und danach eine drei Jahre dauernde Phase des Beginnens, Orientierens, Neujustierens: Umzug, Umschulung, neuer Job, neue Beziehungen.

Und jetzt? … ich finde mich in einer radikal anderen Situation wieder als die, die mich vor Jahren zu einem Neuanfang bewog. Diese neue Situation ist das Ergebnis der letzten drei Jahre Ausharren und Nichtaufgeben, mutig sein, Entscheidungen treffen, kämpfen.

In diesen Tagen, wenn ich mit meinem neuen Cabrio von der Arbeit in unser neues Zuhause fahre, da fühlt es sich an, als wäre diese Wende in meinem Leben ganz „plötzlich“ eingetreten. Ich staune darüber, wie viele meiner Hoffnungen sich erfüllt haben. Ich kann es kaum glauben. Ich freue mich daran, dass endlich so vieles nicht nur in mir, sondern auch um mich herum anders, neu und schön ist.

Regentage

Es gibt Tage wie diesen, da habe ich die Schnauze gestrichen voll von allem. Da finde ich mein Leben zwar nicht beschissen, aber die aktuelle Lage einfach zum Kotzen.

Was mir dann hilft?
…lieben Menschen bei WhatsApp schreiben und jammern.
…Tee machen, Tee trinken, abwarten.
…Heulen, innerlich schreien, nervös mit dem Mittelfinger zucken.
…Laute Dancehallmusik mit vulgären Texten bei Youtube hören und auf die Sonnenstrahlen im Video starren, kurz exzentrisch tanzen, dann in mich zusammensacken.

Wieder alles grau, nicht neutral, sondern elendig.

Welche Exitoptionen habe ich noch?
…selbst auf die Sonnenbank legen,aber ich komm nicht in die Gänge.
…mir bewusst machen, welche Berge ich schon erklommen habe und welche Täler ich durchwandert bin.
…ein, zwei, drei, nein besser vier Instagramposts,
…Tageslosung nochmal lesen und nochmal, Schnörkel drumrum zeichnen, ausmalen.

Der Tag mit 24 Stunden hat gefühlt 72. Die Scheißzeit geht einfach nicht vorüber und das Erleben wird immer schlimmer. Von den good vibrations ist einfach nichts zu spüren, da helfen auch keine Freunde mehr, die mir welche schicken. Da ist alles einfach nur scheiße. Aber dann dringen die aufbauenden Worte lieber Menschen doch an mein Ohr und ich mache mir nochmal bewusst: Regentage gehen vorüber.

Uff!

PS: Nach all den Monaten des „Nichtbloggens“ so ein elender Beitrag…seht es mir nach, freut euch daran. Ich bin nach wie vor froh über diese Plattform! Die WordPress-Blogcommunity ist toll! Und das mein ich ehrlich so. Das Foto? Eines meiner liebsten aus Bangladesch, das einfach so gut zu diesem grauen Artikel passt. Regenzeit. Regentag. Wir verstehn uns. Auf bald!

Neue Gewohnheiten

Liebe Blog-Community,

ich habe seit einiger Zeit eine neue Gewohnheit: Ich poste Bilder mit Message bei Instagram. Lange habe ich mich dem verweigert. Mir reichte mein überschaubarer Freundeskreis bei Facebook, um wichtige Angelegenheiten, wirkliche Life Events und ein paar schöne Bilder von im Urlaub errungener Freiheit zu teilen. Nun habe ich mich im analogen Freundeskreis eines Anderen belehren lassen und meine social media Aktivitäten um Instagram erweitert. Ich erprobe noch.

Zugegebenermaßen zieht mich Instagram nun seit ein paar Wochen in den Bann: für mich ist es die Stenoversion dessen, was ich hier die letzten Jahre in größerem Umfang gepflegt habe: Den literarischen und visuellen Selbstausdruck durch Wort und Bild. Dennoch sehe ich schon, dass der Charakter von Instagram ein anderer ist als der von wordpress.

Ich möchte weiterhin der wordpress community treu bleiben, weil mir Loyalität wichtig ist und weil ich den Wert dieser Plattform sehe.

Ich wünsche mir dass social media genutzt wird,
um konstruktive Beiträge zu veröffentlichen, die ermutigen zu einem wahrhaft schönen Leben in der analogen Welt,
um Meinungen zu äußern und zu bilden, die gewagt sind und sich von der Masse abheben,
um Gleichgesinnte zu finden…

Ihr Lieben: nach einer kleinen Pause bin ich „back to blog“ und freue mich über den Austausch!

Eure Anna

Himmelsstürmer

Ich wünsche mir eine Armee von Himmelsstürmern! Ich wünsche mir Kriegerinnen und Krieger, die die Tür zum Himmel öffnen. Ich wünsche mir Brüder und Schwestern, die mit mir das Leben feiern, statt die Leistung. Partypeople! Ich wünsche mir Menschen, die sich ausstrecken nach Gottes Reich auf Erden.

Ich wünsche mir Beharrlichkeit, diese Vision vom „Himmel auf Erden“ zu realisieren. Dass du aufräumst in deinem Leben, dass ich aufräume in meinem Leben. Dass wir Raum schaffen für Gottes Gegenwart. Ich wünsche mir, meine Gaben zur Entfaltung zu bringen, zu scheinen, Licht zu sein, das sich den Weg bahnt durch das Dunkel, durch Krankheit, Not, Verzweiflung. Ich wünsche mir Männer und Frauen, die sich an meine Seite stellen und nicht weichen, die sich für das Gute stark machen, die sich an der Hand und in den Arm nehmen, sich wertschätzen und freuen, dass sie da sind unter diesem Himmel…auf dieser Erde.

Ich wünsche mir Tänzerinnen und Tänzer, die den Groove des Lebens einatmen und ausatmen, die ihn fühlen und sich im Rhythmus bewegen – befreit. Ich wünsche mir Liebe, die die Angst besiegt. Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam unsere Gott gegebene Kraft einsetzen, um die Ketten der Himmelstore zu sprengen. Oh Gott, ja, gerade jetzt wünsche ich sie mir… die Himmelsstürmer!

Ich wünsche mir eine richtig fette Party, mit dem Kopf in den Wolken und den Füßen über den Boden schwebend – eins sein mit allem.

Mein Lenker

Eigentlich habe ich gar nicht so viel Gedankenstoff für einen Beitrag. Aber ich habe ein schönes Bild und einen Blitzeinfall, den ich ausführen will:

„Weise mir, Herr, deinen Weg, dass ich wandle in deiner Wahrheit.“ Das ist der Losungsvers für heute aus Psalm 86, 11. Er passt in meine Situation: die Bewerbung um einen Praktikumsplatz steht an. Ächz, Keuch, Stöhn.  Ich hoffe, dass ich ein gutes Plätzlein finde.

Statt Bewerbungen zu schreiben, bin ich nach der Schule  mit meinem Rad zum Radladen fürs Reifen-Aufpumpen und den „Frühjahrs-TÜV“. Da die Werkstatt voll ist, konnte ich lediglich die Reifen aufpumpen. Aber: Was so ein wenig Luft in meinen Reifen und für mich bewirkt – grandios!  Raus aus dem Laden, Stulpen ausziehen und mit frisch aufgepumpten Reifen den Berg hinauffahren. Volle Power. Herrlich!

Rad abstellen, Socken aus, Barfuß gehen. Yesss!

Ich habe zwar noch keinen Praktikumsplatz, aber der Weg zum Radladen und zurück hat mich Durchatmen lassen. Das war nach dieser Woche nötig. Ich schaue auf Gott und weiß: Er ist da – und wird mich lenken.

 

Mutter Natur

Inmitten aller Trübsal zeigst du dich.

Direkt vor mir:
Der rote Faden meines Lebens.

Du bist der Wind,
wenn mein Denken mich mürbe macht.

Du bist Zärtlichkeit,
wenn mich sonst niemand berührt.

Du bist der gute Humor,
wenn mir zum Weinen ist.

Du bist das Licht,
wenn alles dunkel scheint.

Du bist der Weg,
wenn ich mich verirre.

Du bist das Leben,
wenn um mich alles stirbt.

Du bist der Nährboden,
auf dem Neues wächst,
zu seiner Zeit.

Du bist der rote Faden meines Lebens.
Mutter Natur.

For the cross

Wenn du gerade nicht weißt, was du in die Suchabfrage bei Youtube tippen sollst…bitte, bitte: Hör dir diesen Song von Matt Redman an! Tu’s einfach – auch wenn du nicht glaubst oder zweifelst. Ist ein guter Track. Echt!

Ja, in diesem Song geht es um Jesus. Ich mute dir diesen Beitrag zu, wo doch vor einer Woche die Fastenzeit begonnen hat und die Osterhasen überall in den Geschäften stehn. Und ich hoffe, dass du auch was rausnehmen kannst für dich. In dem Lied „For the Cross“, das ich dir eben wärmstens empfohlen habe, singt Redman: „…I love you for the cross, I’m overwhelmed by the mistery, I love you for the cost, that Jesus you would do this for me…“ Er beschreibt das gesamte Martyrium, das Jesus auf sich genommen hat, damit wir Menschen frei sind und in Frieden leben können.

Der Song, den wir Sonntag auch in der Gemeinde gesungen haben, wirft Fragen für mich auf: Liebe ich Jesus deswegen? Wegen dem Kreuz? Oder liebe ich ihn wegen der spannenden Szene im Tempel, der Begegnung am Jakobsbrunnen, seinen guten Metaphern und seiner Argumentation gegenüber Widersachern?

Seit dem ersten März ist, wie gesagt, Passionszeit. Für mich sind das 40 Tage im Jahr, an denen ich mehr nachdenke über den Sinn des Lebens als ohnehin schon. Ich verfalle sozusagen in einen Zustand vorösterlicher Melancholie (du kennst vielleicht ähnliche Symptome an Weihnachten oder Silvester…mich trifft es definitiv in der Zeit vor Ostern): Was soll ich fasten? Was kann ich glauben? Wozu all das? Ich schreie zum Himmel und hoffe, dass sich Gott mir offenbart. Vielleicht kennst du diese Phasen.

Durch den Song von Matt Redman im Gottesdienst habe ich meine Antwort gefunden: in einer neuen Liebe zum Kreuz. Jesus ist für mich gestorben. Ich darf all meinen Müll zu Jesus ans Kreuz bringen, dass er ihn hinwegnimmt wie alles andere, was in dieser Welt nicht so läuft, wie gewünscht. Wenn ich jetzt aufs Kreuz schaue, fühle ich die Hingabe Jesu: Er ist gestorben, damit ich leben kann. Geliebt, frei, Sinn erfüllt.

Jesu Kreuzigung hat durch den Song von Matt Redman neu mein Herz berührt. Jesus, I love you for the cross! Und ich hoffe, mir bleiben die Grübelqualen in den nächsten Wochen erspart. Liebend gerne, würde ich einfach mal wieder Ostereier suchen gehen, statt Lebenssinn.

leben. lieben. sein.