Alltagswunder

Es gibt sie. Alltagswunder. Ich erlebe sie täglich. Ich wollte nicht gleich zu Beginn meiner Bloggerei für Verwirrung sorgen. Naja. Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt und vor allem: als man es plant und will. So ist das Leben eben. Gottes Wille geschehe. Nicht meiner. Da schreibe ich nichts Neues.

Witzigerweise ließ sich mein erster Blogeintrag wiederherstellen (ein Alltagswunder!). Also keine Extramühe. Interessant ist aber doch, dass ich in dem Moment, in dem sich das Dokument wieder auf dem Bildschirm öffnete, bei aller Erleichterung auch einen kleinen Verzweiflungsseufzer hervorbrachte: „Mann! So ein Durcheinander. Gleich zu Anfang meines Blogs! Nun ja. Nicht lange damit aufhalten. Weiterschreiben…“ Es ist wie es ist, schreibt Erich Fried über die Liebe. Und wie schon andere vor mir, möchte ich diesen Blog mitunter dafür nutzen, die Sache mit der Selbstliebe zu üben. Ganz wichtig! Gnädig sein, ein Auge zudrücken, drüber lachen, wenn’s mit der Schreiberei mal nicht so klappt: Kommafehler, halbgare Gedanken, Wiedersprüchlichkeiten, Schreibexzesse oder Spiegelstrichvariante, journalistische „no go’s“,…all das darf hier sein. Mir selbst zu Liebe. Meine eigene Unvollkommenheit anerkennend. Pfui Perfektion! Es lebe das kreative Chaos!

Und so komme ich zurück zu den Alltagswundern. Ich will mich heute ganz bewusst dafür öffnen. Mit den Augen und Ohren, mit meinem ganzen Sein. Wenn ich gleich raus gehe, will ich mich in freudiger Erwartung bereit halten für das, was Gott heute für mich bereit hält.

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