Wer bist du?

Du bist groß. Du bist dunkel. Kalt.
Schneller Herzschlag. Atem stockt.
Kloß in meinem Hals. Alarmstufe rot.

Drei Schritte zurück,
statt einen voraus.
Du lauerst Gefahren,
Kennst sie zuhauf.

Kein Risiko, kein Fehltritt.
Vorsicht!
Jeder könnte es sein,
dir Böses wollen.
Also bleibst du allein.

Allseits bereit zum Lauf deines Lebens.
Sieg im Kampf erscheint dir vergebens.
Gleichzeitig fürchtest du, –
dass du es nicht bist…
nicht bereit.

Der Weg weg von hier scheint so weit.
Du bist auf der Hut, dir fehlt der Mut.
Fragst dich, ob du’s tatsächlich bringst,
deinen Gegner vielleicht heute bezwingst.

Vertrauen auf Null.

Du bringst mich um die schönen Tage,
Ich seh, dass du wankst,
Ich will, dass du fällst.
Du bist meine Angst.

Ich lass dich gehn.
Risiko, Fehltritt, Wagnis!
Kann das Gute im Menschen sehn.

Wer bist du?

Meine Angst.

 

„Gefühle sind wie Wellen, wir können sie nicht aufhalten, aber wir können uns aussuchen, auf welcher wir reiten wollen.“ Jonatan Martensson

 

 

Ein Gedanke zu „Wer bist du?“

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