Archiv der Kategorie: Blog

One Dimensional Man

Lieber Leser,

warum schreibe ich diesen Blog? Weil ich gern schreibe. Weil ich mich selbst therapiere. Weil ich Gottes Wirken in meinem Leben spüre. Weil ich mir sage: geh deinen eigenen Weg! Weil mir der Weg der Welt nicht gefällt, wie ihn die Band DEAR READER in ihrem Song “Way of the World” beschreibt:

It’s the way of the world as you know it
It’s the weight of the words as I spoke them
Are you sure that you know where you’re going
Are you working it out.

(Dies ist nur ein Auszug – guter Song – lohnt sich, mal reinzuhören!)

Ich bin nicht sicher, wohin ich gehe. Doch das ist auch nicht entscheidend. Ich gehe meinen Weg mit Gott in der Welt und mit diesem Blog kannst du mich ein Stück begleiten. Ich richte mich nicht nur an Christen. Dieser Blog richtet sich an alle, und explizit auch an dich.

Ich bin Christin und Philosophin und sovieles Mehr. Multidimensional! Im Kontrast zum “One Dimensional Man”, wie ihn der Philosoph Herbert Marcuse beschreibt.

Mit diesem Blog möchte ich Menschen ansprechen, die auch nach dem qualitativ anderen in dieser Welt suchen. Es ist nicht entscheidend, ob du glaubst oder nicht. Vielleicht inspiriert dich einfach der ein oder andere Beitrag, dich auf den Weg zu machen und ermutigt dich, unverwechselbar Du zu sein. Anders als Marcuse (für den eine befreite Gesellschaft eher Utopie war) bin ich sehr optimistisch, dass wir eindimensionales Denken, Fühlen und Handeln überwinden können. Und für mich braucht es dazu keine neue Moral. Für mich braucht es die Hinwendung zur eigenen Natur, zum Göttlichen in uns, das uns unseren je einzigartigen Weg weist in dieser Welt.

Schön, wenn dich meine Zeilen erreichen.

Dreieinhalb Wochen

Seit dreieinhalb Wochen bin ich „on Blog“. Bin versunken in meiner kleinen Blogwelt. Zu Beginn habe ich kurz in die „Zero to Hero“ Tipps reingelesen und sofort wieder weggeklickt. „Zuviel Info! Ich will schreiben! Jetzt!“ Das war der Antrieb der ersten Tage. Es lief.

So langsam, aber beharrlich, rückt mir die Denkerin auf die Pelle. Was interessiert die Welt? Was willst du sagen? In welcher Sprache erreichst du die Leser?

Heute die erste Flaute: Einige Bilder und Überschriften parat. Kopf leer. Herz in Aufruhr. Ich ziehe die wordpress Tipps zurate. An Tag 4 hätte ich meine Blogger-Nachbarschaft grüßen sollen („Blogging Day Four: Say Hi! to the Neighbours“). Habe ich nicht. Verpasst.

Scheiße!

Reue. Unverzeihlich!?

Hallo?… Ein eindringlicher Nachschub:

Hi, Ihr alle! Hallo Welt! Hallo Nachbar!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Schön, dass du diesen Beitrag liest!

Ich bin wirklich von mir enttäuscht. Vor eineinhalb Wochen, an Tag 11, habe ich einen Beitrag zur Nächstenliebe („Love your neighbour“) geschrieben. Intuitiv. Der wordpress-Heldentipp für diesen Tag lautete: „Be a good neighbour!“ Und was war ich? Ein Moralapostel! Viel Schreiben, wenig machen. Ich habe euch, liebe Mitblogger, ganz vergessen. Ziemlich daneben. Aber irgendwie menschlich. Und eine wichtige Selbsterkenntnis. Auch richtig Bloggen will gelernt sein.

Ich möchte mich bei euch allen bedanken, die ihr in den letzten dreieinhalb Wochen meinen Blog verfolgt und meine Beiträge gelesen habt. Danke an alle, die mir inzwischen folgen, an alle, die an meinen Gedanken Gefallen gefunden haben!

Ich bleibe on Blog. Mache das Private öffentlich. Nicht Alles, aber Vieles. Ich freue mich, mit euch, liebe Blog-Community, dieses Medium zu bereichern. Lieber Nachbar, bitte verzeih, dass ich so mit der Einrichtung meines Blogs beschäftigt war, dass ich noch gar nicht dazu kam, über den Gartenzaun zu schaun. Und jetzt, Thema beiseite…lasse ich die Korken knallen. Ein Hoch auf unsere gute Nachbarschaft!

One Dimensional Man

Lieber Leser,

warum schreibe ich diesen Blog? Weil ich gern schreibe. Weil ich mich selbst therapiere. Weil ich Gottes Wirken in meinem Leben spüre. Weil ich mir sage: geh deinen eigenen Weg! Weil mir der Weg der Welt nicht gefällt, wie ihn die Band DEAR READER in ihrem Song „Way of the World“ beschreibt:

It’s the way of the world as you know it
It’s the weight of the words as I spoke them
Are you sure that you know where you’re going
Are you working it out.

(Dies ist nur ein Auszug – guter Song – lohnt sich, mal reinzuhören!)

Ich bin nicht sicher, wohin ich gehe. Doch das ist auch nicht entscheidend. Ich gehe meinen Weg mit Gott in der Welt und mit diesem Blog kannst du mich ein Stück begleiten. Ich richte mich nicht nur an Christen. Dieser Blog richtet sich an alle, und explizit auch an dich.

Ich bin Christin und Philosophin und sovieles Mehr. Multidimensional! Im Kontrast zum „One Dimensional Man“, wie ihn der Philosoph Herbert Marcuse beschreibt.

Mit diesem Blog möchte ich Menschen ansprechen, die auch nach dem qualitativ anderen in dieser Welt suchen. Es ist nicht entscheidend, ob du glaubst oder nicht. Vielleicht inspiriert dich einfach der ein oder andere Beitrag, dich auf den Weg zu machen und ermutigt dich, unverwechselbar Du zu sein. Anders als Marcuse (für den eine befreite Gesellschaft eher Utopie war) bin ich sehr optimistisch, dass wir eindimensionales Denken, Fühlen und Handeln überwinden können. Und für mich braucht es dazu keine neue Moral. Für mich braucht es die Hinwendung zur eigenen Natur, zum Göttlichen in uns, das uns unseren je einzigartigen Weg weist in dieser Welt.

Schön, wenn dich meine Zeilen erreichen.

 

Lady Di & Jesus

Als ich die bepflanzte Dianakiste sah, dachte ich an Lady Di. Also schnell in die Rolle der Paparazzi schlüpfen und den Auslöser drücken. Als Diana Frances Spencer, Prinzessin von Wales, 1997 ums Leben kam, war ich 13 und im Urlaub in Tunesien. Von ihrem Verkehrsunfall erfuhr ich aus einem Stapel Bildzeitungen am Hotelkiosk. Da registrierte ich auch ihren Beinamen als „Königin der Herzen“. Ich habe dem Trubel um ihre Person kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Ich habe mich nie wirklich für Königshäuser interessiert. Stattdessen konnte ich mich für „Königin Pastete“ und die Kakteenblüte einer „Königin der Nacht“ begeistern.

Am Aufsessplatz in der Nürnberger Südstadt ist gerade Kirmes. Da las ich im Vorbeiradeln an einer Süßwaren-Verkaufsbude die Aufschrift „Königin der Nüsse“. Wir Deutschen lassen uns scheinbar gut mit Royalem locken. Etwas Adel muss wohl auch hierzulande sein. In Ordnung.

Zurück zum Ausgangspunkt dieses Blogbeitrages: Wie komme ich auf den Titel „Lady Di & Jesus“? Nun. Ich frage mich: Gibt es einen Zusammenhang zwischen Lady Di und Jesus? Was denkst du?

Ich sage ganz klar: „Ja!“ Nämlich: Beide hatten starken Vorbildcharakter. Sie als künftige Königin Englands, Er als verächteter und geehrter König der Juden. Beide hatten Befürworter und Gegner. Beide haben sich für das Wohl der Menschen eingesetzt. Beide sind auf tragische Weise ums Leben gekommen. Soweit eine Skizze des Zusammenhangs. Kein Vergleich!

Vorbilder zu haben – männliche und weibliche – ist wichtig. Gott sei dank gibt es auch in unserer Gesellschaft immer wieder Personen, die wir uns zum Vorbild nehmen können. Ich finde es dennoch schade, dass sich der Großteil junger Menschen heutzutage eher für Menschen wie Nelson Mandela, Che Guevara oder den Dalai Lama interessiert als für Jesus. Woran liegt das? Ich frage mich: Würden sich die Paparazzi so auf Jesus stürzen wie auf Lady Diana? Würden die Tageszeitungen, Glamour- und Lifestylemagazine ihn als uninteressant für den Mainstream klassifizieren? Bekäme Jesus eine Doppelseite, einen Zweizeiler im Newsticker oder würden Text und Bild in der Schublade landen, um dann vielleicht einmal eine Lücke zu füllen?

Ich erlaube mir und dir dieses Fragen und lasse dir selbst den Freiraum, zu antworten. Bei aller Medienkritik, beobachte ich, wie Jesus im Internet Raum und Aufmerksamkeit bekommt. Mein Blog ist ein Beispiel dafür. Und es gibt soviel mehr. Das freut mich! Ich will dich abschließend auf eine schweizerische Internetseite hinweisen: www.jesus.ch. Dort gibt es eine spannende Beitragsserie zu Jesus als Vorbild. Königlich! Klick dich ein!