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Sanftmut: einfach himmlisch!

„Sanftmütig führst du mich, hin zu deinem Licht, ich darf bei dir sein!“ heißt es in einem wunderbaren Song der Outbreakband mit dem Titel „Mittelpunkt“.

„Du bist so sanftmütig, Gott!“ das weiß ich. Aber ich kann das oft nicht glauben. So oft fühle ich mich im Alltag verloren. Ich verzage an den vielen Lasten in meinem Leben. Alte Lasten, die ich nicht so recht loswerde, auch wenn ich mir das wünsche und sie immer wieder Jesus ans Kreuz lege. Mein Geduldsfaden ist ausgedünnt. Ich habe das Warten satt und ich wünsche mir die eine ganz große Veränderung in meinem Leben – sofort, durchgreifend!

Gott hat einen guten Plan. Ich sehe auch, dass er schon Neues in meinem Leben begonnen hat. Trotzdem ist mir das oft nicht genug und ich bin zornig – auf Gott und mich, weil ich mich wieder mal im alten Muster verfangen habe. Kennst du das auch? Unangenehme Gefühle übermannen dich. Du hast wenig Nachsicht mit dir und deinen Fehlern, verlierst dich in grober Selbstanklage. Ich wünsche mir in diesen Momenten des Zorns auf Gott, mich und die Welt jemanden an die Seite, der sanftmütig ist, der es gut mit mir meint. Nicht nur als Vater im Himmel, sondern ganz nah bei mir. Ich wünsche mir, dass ich mir selbst sanftmütig begegne in meinem täglichen Ringen.

Martin Luther sagte einst: „Sanftmut ist der Himmel, Zorn die Hölle, die Mitte zwischen beiden ist diese Welt. Darum, je sanftmütiger du bist, desto näher bist du dem Himmel.“

Ich will dir nah sein, Gott! Nah am Himmel und über den Herausforderungen meines Lebens stehen – sanftmütig. Mit himmlischer Milde und Stärke mir selbst begegnen. Lehre mich und alle, die auch diesen Wunsch in sich tragen, Herr, sanftmütig zu sein. Stärke meinen Glauben in deinen guten Plan für mein Leben. Lass mich mit deinen Augen auf das zarte Pflänzlein des Neuanfangs schauen, das schon ist – durch deine Gnade und Barmherzigkeit. Du hälst es sorgend in deinen Händen. Lass mich dieses Pflänzlein würdigen, dass es wächst und gedeiht und Frucht bringt zur rechten Zeit.

„Selig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Erdreich besitzen.“ Matthäus 11:29.

Mehr zu biblischer „Sanftmut“ könnt ihr in dem Artikel „Sanftmut – was ist das?“ auf der Internetseite des ERF (Evangeliumsrundfunk) lesen.

Lebensecht

Ich liebe mein Leben! Und manchmal, in Momenten wie diesem, ist es mir ganz wichtig, das in die Welt hinauszuschreien. Ja, da bin ich, der Halleluja-Christ!

Es gibt so einen Satz, den ich mir immer mal wieder sage – ihr wisst schon, einer dieser Sätze aus der Sammlung „gegen den inneren Schweinehund“: „Der wichtigste Schritt ist der vor die Haustür.“ Keine Ahnung, wo ich den aufgeschnappt habe, aber er ist wichtig für mich. Denn in der Tat liegt da viel Wahres für mich in diesem Satz. Er hat Schubkraft. Das echte Leben spielt sich Draußen ab.

Dennoch sehe ich es auch so: Einfach mal aus dem Fenster schauen, hat auch seinen Wert. Ohne Lärm, ohne Konfrontation von Außen, ohne, sich der großen Welt auszusetzen, insbesondere an Tagen, an denen mir meine eigene kleine so groß erscheint.

Ich habe heute einen nachdenklichen Tag, bete viel. Und plötzlich schaue ich mitten im Sinnieren rüber zu den drei Teebeuteln. Drei Teebeutel, Kamille und Fenchel, hängen da vom Ast auf der Höhe des dritten Stockes. Sie hängen da schon ein paar Tage (vermutlich haben die unsere Nachbarn über den Balkon geworfen). Meine Fotografierblockade löst sich, ich schraube nach Jahren sogar mein Monster-Objektiv an die Kamera und bin nicht mehr zu halten. 71 Mal drücke ich den Auslöser, um diesen Moment festzuhalten. Ich muss verrückt sein, so zu leben, denke ich vergnügt.

Lebensecht! Das ist für mich dieses Abbild von ausgetrockneten ausgezurzelten alten Teebeuteln, die sich da hartnäckig an dem Zweig halten. Wer noch kann die Ästhetik des Echten, Unverfälschten in diesem Bild erkennen?

Liebst du dein Leben?

In diesem Moment denke ich, dass es ein Drinnensein ohne Draußensein nicht geben kann. Mein Leben ist ein Geschenk Gottes an mich. Er hat mich hineingesetzt in diese Welt – ich bin dankbar dafür. Ich liebe mein Leben. Mich gibt es…echt!

Dein Name (Awakening Nürnberg)

Dein Name über dieser Stadt.
Dein Name über dieser Stadt.

Nimm uns die Masken ab.
Reiß alle Mauern ein.
Nimm uns den Zorn und auch die Last.
Lass üb’rall Freude sein.

Dein Name über dieser Stadt.
Dein Name über dieser Stadt.

Gieß deine Liebe aus,
in unsre Herzen.
Nimm uns die Angst und alle Acht
vor unsren Schmerzen.

Wir woll’n das Beste tun.
Oft ist das nicht genug.
Mein ganzer Trost ist dann:
Du machst das Ende gut.

Dein Name über dieser Stadt.
Dein Name über dieser Stadt.

Nimm, was, nicht richtig ist.
Zeig mir den Weg.
Du bist der Heiland.
Retter!
Meine Majestät!

Dein Name über dieser Stadt.
Dein Name über dieser Stadt.

Liedtext inspiriert vom gestrigen übergemeindlichen Gebetsabend in der Wodanstraße.

Prognose: 100% sicher

Ja, es ist gut, unserem Gott Loblieder zu singen!
Ihn zu loben, macht froh und ist wunderschön!
Er heilt gebrochene Herzen und verbindet Wunden.
Er zählt die Sterne und nennt jeden einzelnen beim Namen.
Er bedeckt den Himmel mit Wolken und
spendet der Erde Regen.
Er lässt auf Bergen grünes Gras sprießen.
Er hat deinem Volk Frieden geschenkt und
dich mit bestem Weizen gesättigt.
Er schickt Schnee wie weiße Wolle und
streut auf den Boden Reif wie Asche aus.
Er schleudert Hagel wie Steine.
Wer kann in dieser Kälte überleben?
Doch auf sein Wort hin schmilzt alles wieder.
Er schickt seine Winde, und das Eis taut.
Halleluja!
Auszug aus Psalm 147